Monthly Archives: August 2015

Freie füllen Lücken, wo Angestellte fehlen

In Deutschland herrscht Fachkräftemangel. Punkt. Dieser Satz wird so oft wiederholt und beschworen als liefe ständig eine Schallplatte und sie habe an dieser Stelle einen Sprung. Dabei können Freiberufler Abhilfe schaffen.

Übrigens: Niemand klagt so laut über den Fachkräftemangel wie der Mittelstand. Schuld sei unter anderem der demografische Wandel: Hier gehe der Maschinenbau-Ingenieur in Rente, dort fehle das fachliche Know-how für eine andere spezifische Wissensnische. Und die Hochschulen kämen mit der Ausbildung neuer Fachkräfte kaum hinterher. Die großen Unternehmen hingegen haben immer noch gut reden: Sie bieten beste Karrierechancen – und auch der „letzte“ Spezialist käme in irgendeiner Fachabteilung unter.

Dabei könnten gerade kleinere Unternehmen das Fachwissen von externen hinzuziehen. Doch sie tun es zu selten.

Eine Umfrage des Personaldienstleistungs-Unternehmens Hays und des Marktanalysten PAC brachte es an den Tag. Nur rund zehn Prozent aller Fachbereichsleiter mittelgroßer deutscher Unternehmer beauftragt externe Fachkräfte. 16 Prozent gaben zwar an, dass Freelancer ihnen helfen könnten – doch sie beschäftigen keine. Nur jeder fünfte Freiberufler arbeitet laut der Studie für Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern. Mehr als die Hälfte dagegen für Großfirmen ab 5.000 Angestellten. Es scheint, als seien Freiberufler ein Fremdwort im deutschen Mittelstand.

Seltsam: Gerade die „Großen“ rufen ihre Freiberufler, weil ihre Kapazitäten ausgelastet seien und Aufträge auf die Schnelle nur extern vergeben werden könnten. Von diesem Problem müssten Kleinunternehmen mangels Spezialisten doch viel stärker betroffen sein! Was große wie kleine Unternehmen hingegen eint, ist der Bedarf nach hochspezialisierten Profis aufgrund der Digitalisierung und des steigenden Anpassungsdrucks im Hightech-Zeitalter. Viel Nischenwissen von heute ist nämlich morgen schon wieder überholt – sei es über die Google-Kriterien für Website-Ranking, die Anforderungen an mobile Netzwerke oder die sich ständig ändernde Medien- und Nutzerlandschaft. Wer weiß heute schon, ob er in zwei Jahren noch einen Spezialisten für Facebook-Marketing oder Responsive Webdesign braucht? Einen Freiberufler kann er heute engagieren und nach Projektende wieder ohne Kündigungsfrist verabschieden.

Beim Blick auf die typischen Einsatzbereiche von Freelancern erscheint es umso seltsamer, wie wenig viele Unternehmen das „freie“ Potenzial bisher nutzen. Freiberufler werden nämlich meist in Bereichen beschäftigt, die ohnehin für die Unternehmen „produktfremd“ sind und weitab vom Kerngeschäft liegen. Beispiele sind Aufgaben für Internet, IT, Werbung oder Grafikdesign oder auch Recht. Von Externen begleitet oder sogar geleitet werden auch Vorgänge wie Software-Upgrades oder die Beschaffung und Implementierung einmalige Investitionsgüter.

Wer hingegen auf Freiberufler setzt, der schätzt ihre Leistung oft sogar in scheinbar sehr internen Bereichen wie Training und Weiterbildung. Gerade hier zahlt es sich aus, dass Freiberufler eben jenes Spezialwissen „von außen“ ins Unternehmen einbringen, welches sich die Mitarbeiter im Tagesgeschäft kaum aneignen können.

Wo es um Vertraulichkeiten geht, finden Freelancer kaum offene Türen. Insbesondere gilt dies für Bereiche wie Finanzen oder Entwicklung. Doch bleiben genügend andere Berufsfeder übrig, in denen der vielbeschworene Fachkräftemangel offenbar nichts als eine reine Frage von Berührungsängsten ist.

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Einfach mal nicht können!

Die meisten Menschen verschweigen im Berufsleben, welche Stärken ihnen fehlen. Deshalb ist dies ein Plädoyer für einen offeneren Umgang mit den sogenannten Schwächen.

Heute rief mich wieder einer jener Menschen mit zehntausenden von Xing-Kontakten an, die Dir etwas verkaufen wollen. Oder noch besser: Du sollst für sie etwas verkaufen. Klang erst sehr verlockend, das Medium, für das ich da Texte schreiben sollte: eine News- und PR-Plattform im Internet. Bis sich wieder einmal herausstellte: Der Anrufer wollte mich nicht etwa beauftragen, für ihn und seine Kunden etwas zu schreiben und abzurechnen. Er wollte, dass ich mit meiner „genialen Schreibe“ PR-Kunden für seine Plattform gewinne. Mit Provision natürlich. Es sei ja auch für mich ein Gewinn!

Nein, liebe Leute, ich bin Schreiber, Kreativer, aber definitiv kein Verkäufer. Etwas zu texten ist meine Leidenschaft. Aber wenn es ums Zutexten geht? Was, wenn die Stimme, die Mimik und Gestik und der Hörer zu heben sind? Dann habe ich nicht nur keine Lust. Nein, ich weiß genau: andere können dies besser. Ich gestehe mir diese Schwäche ein. Nur zu gern überlasse ich das Hausieren jenen, die es können, und verliere lieber einen potenziellen Arbeitgeber oder Kunden, als „an allen Positionen spitze“ zu sein.

Ich gehe sogar noch weiter und erkläre aus meiner Erfahrung: Wer sich und seinem Brötchengeber die Schwächen offen eingesteht, gewinnt meist mehr als jener, der sie verheimlicht. Auch hierzu ein Beispiel. Bei einer Job-Offerte erfüllte ich 13 von 15 Anforderungspunkten mit gut bis sehr gut, wie ich fand. Nur bei den letzten zwei Punkten hatte ich nichts vorzuweisen, weder Wissen noch Referenzen, null. Früher hätte ich mich schlau gelesen, umgehört und etwas von aktivem Einarbeiten gefaselt. Nun aber gab ich unumwunden zu: Punkt 14 und 15 können andere Kandidaten einfach besser. Und basta.

Einschub: Vielleicht war es gut, dass ich diesen Job nicht unbedingt brauchte. Zwar wäre das Unternehmen eine Bereicherung fürs Portfolio gewesen (und wurde es auch!). Aber ich wollte selbstständig bleiben. Warum ich mich trotzdem dort vorstellte? Ein Bekannter hatte dem Unternehmen zufällig meinen Lebenslauf weitergeleitet. Der Chef lud mich ein – und ich wollte, wie sagt man so schön, meinen Marktwert testen. Eine Absage war mir egal, ich blieb cool. Und gewann.

Was ich gewann? Die Stelle? Im Prinzip ja, obwohl ich im Nachhinein absagte. Ich gewann aber einen Kunden – einen Auftraggeber statt Arbeitgeber –, der ganz genau wusste, was er bekommt und was nicht. Schließlich ist es mit Mitarbeitern ebenso wie mit Marken: Wer sich auf seine Stärken fokussiert, kommuniziert glaubwürdig. Denn „Jack of all trades“ ist „master of none“.

Übrigens hat kürzlich ein US-Amerikaner testweise zehn Bewerbungen mit ungewöhnlichen Lebensläufen verschickt. Außer seinen Stärken, Erfahrungen, Referenzen und Auszeichnungen listete er auch das Gegenteil auf. Nämlich „non-skills“, Nicht-Fähigkeiten, die er habe, wie Frühaufstehen, Engelsgeduld, Gehorsam oder Liebe zur Naturkost. Ferner beschrieb er, welche Personen ihn nicht ausstehen können – und warum. Seinen Uni-Abschluss bezeichneter er als „some bachelor from a institute that you have probably never heard of“. Das Ergebnis: Acht von zehn Empfängern luden ihn ein!

Zur Nachahmung empfohlen sei das Ganze nur sehr bedingt, wenngleich diese Bewerbungen wirklich aus der „Masse“ herausstachen. Zu groß ist aber die Gefahr der eigenen Disqualifikation oder es Vorwurfs nach Heischen von Aufmerksamkeit. Aber meines Erachtens nach schadet es nicht, einmal klarzustellen, was man NICHT von Ihnen erwarten kann. Sicher ist es hilfreich, sich eine Liste der eigenen Stärken und Schwächen zu machen. Um bei den Schwächen zu differenzieren: Welche sind leicht auszugleichen, welche durch Kollegen zu kompensieren – und welche Schwächen offenbaren sich in Tätigkeiten, die sich stets als unüberwindliche Fehlerquellen erwiesen haben und schlichtweg zu meiden sind.

An unüberwindlichen Schwächen zu laborieren heißt, Energie zu verschwenden. Energie, mit der Sie jene Stärken fördern müssten, an denen ohnehin Ihr Glück und Ihre Leidenschaften hängen. Beim Abitur war das anders: Hier habe ich zwangsweise weitaus mehr Stunden in meine schlechten Fächer investiert, um die Prüfungsvoraussetzungen zu erfüllen, als in meine guten für die Gesamtnote (für mich ist diese Anforderung eine Schwäche des Schulsystems!). Im Laufe des Arbeitslebens ändert sich das Bild zum Glück. Nicht der Generalist ist gefragt. Im Gegenteil: Wer sich positioniert, muss sich in jeder Hinsicht abgrenzen.

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Stärken, die schwächen

Sie suchen einen motivierten, engagierten und kreativen Mitarbeiter…“. So austauschbar wie die meisten Jobprofile sind auch die Anschreiben der Bewerber. Diese Briefe werfen mit Schlagwörtern um sich, die uns erschlagen. Sie strotzen von Formulierungen, die die vermeintlichen Stärken letztlich in Schwächen umkehren. Erfolgversprechender sind Bewerbungen, die die Worte mit Geschichten emotional aufladen, statt sie einfach aufzuzählen. Ein Beispiel.

Nadine hatte lediglich einen französisch klingenden, in Deutschland gerade modernen Vornamen. Kein Grund, sie unter all den Bewerberinnen für die kaufmännische Lehre in der französischen Tourismus-Vermarktung in Köln auszuwählen. Zumal ihr Nachname so typisch deutsch wie Schulze oder Schmidt klang. Auch hatte Nadine S. unter allen Bewerbern nur den zweit- oder drittbesten Notendurchschnitt aus dem Französischunterricht mitgebracht.

Ein kleiner, ganz beiläufiger Satz in ihrer Bewerbung aber ließ die Personaler aufhorchen. Nadine schrieb, dass sie stets die Briefe zwischen dem Chor ihrer Eltern und dem ihrer französischen Partnergemeinde in beiden Sprachen übersetzen würde. Denn von den Eltern hatte hüben wie drüben habe keiner sich je die Mühe gemacht und die Sprache des anderen gelernt.

In all ihrer Naivität hatte die Schülerin diesen Satz in ihre Bewerbung mit eingestreut. Und Naivität ist manchmal besser ist als angelerntes Phrasendreschen. Denn ganz nebenbei deutete Nadine ihren Arbeitgebern gleich mehrere ausgeprägte Fähigkeiten an. Ergo befragte man sie in ihrem Bewerbungsgespräch zu ihrem Engagement in der Partnerschafts-Gruppe. Sie sei sehr aktiv und mit Spaß dabei. Für die Personaler hieß dies: Sie ist teamfähig, verfügt über interkulturelle Kompetenz und hat trotz ihrer erst 16 Jahre schon mehr als einmal ihr organisatorisches Talent für Reisen und ihre Durchsetzungsfähigkeiten im Umgang mit Menschen unter Beweis gestellt. Was die Personaler weiterhin herauslesen konnten: Dass Nadine bei der Planungs- und Durchführungshilfe gemeinsamer Veranstaltungen schon mehrfach ihr Grundverständnis für Dienstleistungsmentalität und Kundenzufriedenheit unter Beweis gestellt hat.

Teamfähigkeit, interkulturelle Kompetenz, Kundenorientierung, Organisationstalent: Dies sind Nadines Fähigkeiten … aber kennen Sie irgendeine Bewerbung ohne diese Schlagworte? Sicher nicht. Meistens sterben diese Worte jedoch den Schwächetod als blutleere Hülsen. Und sie werden deshalb so freigiebig verstreut, weil wir im Laufe unserer Ausbildung und Karriere lernen, nach Schema F zu verfahren. Nach dem Motto: Das macht eben man so. Dies und jenes schreibt man stattdessen nicht – und basta.

Passenderweise hat LinekdIn vor Kurzem eine Datenanalyse der abgedroschensten Schlagwörter erstellt und publiziert. Gesammelt wurden sie aus immerhin 300 Millionen Online-Profilen deutschsprachiger Bewerber. Die Reihenfolge: Auf Platz zehn stand Auslandserfahrung, auf neun Spezialisiert. Nummer acht war Analytisch. Die nächsthöheren Plätze nahmen von unten nach oben ein: Ehrgeizig, Verantwortungsvoll, Strategisch, Leidenschaft, Expertenwissen, Kreativ und – als absoluter Spitzenreiter – Motiviert.

Motiviert sind Sie … wie wir alle. Ebenso kreativ und ehrgeizig. Sonst würden Sie sich doch gar nicht erst bewerben, oder? Bei den Personalern hingegen sinkt der Motivationspegel oft erheblich, wenn sie diese Schlagwörter lesen. Vor allem dann, wenn die Worte durch nichts mit Leben erfüllt werden.

Wie eine lebendigere Bewerbung ansetzen könnte? Nehmen wir die „Top-drei-Töter“ unter den Stichworten auf und fangen bei Expertenwissen an. Ersetzen Sie diese Phrase doch einfach mal durch eine Erklärung dessen, was Sie sich stets mühelos, spielerisch und in kürzester Zeit aneignen konnten. Nummer zwei, Kreativ, ist auch nicht so schwer. In welchen Bereichen haben Sie immer die spontansten Ideen und Lösungsansätze? Wo fragen die Kollegen Sie um Rat? Sagen Sie es.

Und statt des Spitzenreiters Motiviert: Schreiben Sie einfach, in welchen Tätigkeiten des Unternehmens Sie am meisten aufgehen und wo Sie die höchste Zufriedenheit empfinden.

Verbinden Sie diese Begriffe vor allem mit Freizeitaktivitäten? Oder sind Sie Schüler und Student und können noch keine Referenzen vorweisen? Auch das ist kein Grund für eine blutleere Bewerbung! Haben Sie als Gruppenorganisator, Schülersprecher oder Handwerker geglänzt? Engagieren Sie sich zum Beispiel für den Sportverein, die Freiwillige Feuerwehr oder das Rote Kreuz? Dann beweisen Sie laufend Motivation, Einsatz, Belastbarkeit, Leidenschaft und vieles mehr. Sie würden sicher nicht in Ihrem Beruf arbeiten wollen, wenn keine Berührungen zwischen Ihren Interessen und Ihrer Jobtätigkeit bestünden.

Jetzt ist nur noch eins unerlässlich: Eine klare Begründung, warum Sie diesen Job haben wollen und warum Sie der Richtige dafür sind. Und das alles natürlich „eingepackt“ in ein individuell für das Unternehmen erstelltes Anschreiben. Kein verbaler Rundumschlag!

 

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Jack of all trades

Vielleicht kennen Sie dieses amerikanische Sprichwort: Jack of all trades and master of none. Frei übersetzt: Ich kann alles – aber nichts so wirklich richtig. Für einen Unternehmer aber ist eine klare Positionierung eines der wichtigsten Erfolgskriterien. Und dazu gehört, sich auf seine Stärken zu fokussieren – und zu beschränken.

Vielleicht erkennen Sie sich oder andere an seinem Beispiel wieder: dem Webdesigner, der die besten Ideen und Techniken für die Gestaltung Ihrer Internetseiten beherrscht. Als ein Kunde ihn fragte, ob er den Online-Shop auch gleich mitprogrammieren könnte, antwortete er: ich probiere es – und nach langem Einarbeiten gelang es ihm schließlich. Für einen weiteren Kunden entwickelte er eine Marketing-Strategie. Und schließlich ließ ihn eine gute Headline-Idee auch zum Texter mutieren. Was er daraus machte? Eine Full-Service-Agentur. Mit neuem Auftritt, mit Riesen-Aufwand, mit Personal. Mit Fortune?

Nein. Neue Kunden gewann er damit kaum. Er hatte und hat im Markt den Ruf, ein guter Webdesigner zu sein. Große Agenturaufträge werden woanders platziert. Ähnlich wie ihm ging es dem Maler, der auch Elektriker-Aufgaben übernahm und dem IT-Fachmann, der als Controller einmal glänzen konnte und vermeintlich „mehr“ draus machen wollte.

Ganz ehrlich: Wir lieben die Herausforderung, wenn jemand neue Wünsche an uns heranträgt. Mehr noch: Wir können nicht nein sagen, wenn unsere Kunden uns fragen: Würden Sie dieses und jenes Zusätzliche für uns tun … Doch das Ende vom Lied? Wir arbeiten uns mühevoll und mit Riesen-Zeitaufwand in neue Tätigkeiten ein, die aber nie zu unserem Kerngeschäft werden. Wir quälen uns ab für einen Kunden, der uns die vielen Stunden kaum adäquat honorieren kann, die wir für ihn in nicht-routinierte Arbeit investiert haben. Wir bauen ein vermeintliches zweites Standbein auf und können es nie kapitalisieren, weil wir kaum einen zweiten oder dritten Auftrag dafür gewinnen. Und wenn wir uns völlig neu und breit aufstellen, setzen wir unser bisheriges Alleinstellungsmerkmal aufs Spiel.

Gerade für kleinere Unternehmer gilt: Positionieren Sie sich als Meister Ihres Kerngeschäftes. Überlassen Sie die anderen Aufgaben lieber den Koryphäen ihres Faches. Der Kunde erhält letzten Endes die bessere Dienstleistung davon – die wahre Meisterleistung – und das auf Ihren guten Rat hin!

Durchqueren Sie einmal den Südwesten Deutschlands: In jeder schwäbischen oder badischen Kleinstadt erleben Sie es. Sie fahren Hunderte, ja Tausende von Metern weit durch Gewerbegebiete voller gesunder Mittelständler, die alle eines sind: Konkurrenzlos oder Weltmarktführer in ihrem Mini-Teilsegment! Als KMU besitzen Sie nicht die Ressourcen, sich als Dienstleistungskonzern aufzustellen. Dafür sind Ihre Chancen umso besser, Ihre einmaligen individuellen Fähigkeiten gegenüber dem Wettbewerb herauszustellen.

Übrigens: Sich klar zu positionieren kann einfacher sein, als Sie denken. Schreiben Sie einfach alle Auftragsarbeiten auf, die Sie bisher für Kunden erledigt haben – und zwar am besten in der Reihenfolge der Häufigkeit. Legen Sie dann eine Liste Ihrer Kunden an – sortiert nach Umsätzen, Gewinnen oder Erwartungen. Ordnen Sie im nächsten Schritt die Auftraggeber den Tätigkeiten zu. Und Sie sehen, wo Ihr größtes Geschäftspotenzial liegt. Sie ermitteln so auch leicht, womit Sie Ihre Zeit oder Ihr Geld verschwenden.

Vergessen Sie dabei nicht: Ihre Arbeit wird umso glaubwürdiger und Ihr Angebot attraktiver für Ihre Kunden, je stärker Sie sich als „der Experte“ definieren. Um im ersten Beispiel zu bleiben: – als „der“ Designer für die schönsten Websites. Und wer ist dann der Programmierer für den aufwändigsten Webshop? Idealerweise der von Ihnen empfohlene Partner!

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