Gute Vorsätze

Die Weihnachtszeit ist so gut wie passé, Silvester und Neujahr liegen vor uns. Wie immer ist dies ein perfekter Anlass, auch beruflich über Veränderungen nachzudenken. Orientierung bieten Events wie der Karrieretag oder Firmen mit ausgezeichneter Betreuung von Auszubildenden und Praktikanten.

Heißt Ihr „guter Vorsatz“ für 2015 Berufsstart oder Neuanfang? Schon ein klares Ziel vor Augen? Oder sind Sie noch auf der Suche? Wer sich für Medien und Kommunikation interessiert, sollte sich einen Termin Ende Januar in Dortmund im Kalender rot anstreichen:

Am 22. Januar findet in der Westfalenhalle der zweite Karrieretag des Studieninstituts der Branche statt. Er ist Teil der Messe Best of Events und richtet sich an Abiturienten, Studien-Abbrecher und Quereinsteiger. Auf dem Karrieretag halten Experten Vorträge darüber, was die Brache bietet, welche Berufsbilder dazugehören, welche Qualifikationen gewünscht sind und wie der Berufseinstieg am besten gelingt. Zwei Nachwuchskräfte bieten Einblicke in den Arbeitsalltag ihrer Agenturen. Last but not least erklärt ein Personalberater, wie die idealen Bewerbungen von heute und die Erwartungen der Arbeitgeber aussehen.

Die Veranstaltung ist kostenlos, da sie von verschiedenen Agenturen, Fachverbänden und einer Personalberatung getragen wird. Allerdings ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Also am besten sofort und verbindlich anmelden unter www.studieninstitut.de/karrieretag.

Wenn es darum geht, den richtigen Arbeitgeber zu finden, hilft ein Blick auf die Website von Fair Company. Es ist die größte Arbeitgeberinitiative in Deutschland. Ihr gehören über 700 Unternehmen an, Tendenz steigend. Das Fair im Namen bezieht sich auf die Beschäftigung und Behandlung von studierenden Praktikanten, Auszubildenden und Berufseinsteigern. Freiwillig verpflichten sich die Unternehmen, den Nachwuchskräften wertvolle praxisnahe Erfahrung zu vermitteln und sie entsprechend ihrer Talente zu fördern.

Den Praktikanten zum Beispiel geben Fair Company-Firmen klare Aufgaben und Ziele, statt sie für Handlanger-Dienste zu missbrauchen. Auch bieten die Unternehmen Praktika ausschließlich im eigentlichen Sinn des Begriffes – nämlich zum Reinschnuppern während des Studiums und nicht zum Hinhalten und Vertrösten von Absolventen, die eigentlich eine Stelle suchen. Eine adäquate Entlohnung von Praktikanten wie Auszubildenden steht ebenfalls auf der Fairness-Agenda.

Die Fair Company-Mitglieder haben sich ein Regelwerk geschaffen, über deren Einhaltung unter anderem ein Praktikanten-Feedback wacht. Wer es einhält, wird jährlich aufs Neue mit dem Fair Company-Siegel ausgezeichnet. In einer Zeit, in der sich Fachkräfte die Unternehmen aussuchen können und nicht umgekehrt, ist das Siegel sicher ein guter Wegweiser und ein Aushängeschild. Es ist auf jeden Fall ein Paradebeispiel für Employer Branding.

Erfreulich ist, dass sich auch auf lokaler oder regionaler Ebene immer mehr Unternehmen zu Ausbildungs-Initiativen zusammenschließen. Bewerber können sich bei ihrer IHK vor Ort nach solchen Fördermöglichkeiten erkundigen. Und wenn es gute Vorsätze für das Jahr 2015 auf Unternehmerseite gibt, dann lautet einer davon: Machen Sie sich für Nachwuchskräfte so attraktiv wie möglich. In diesem Sinne: auf ein glückliches 2015!

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